Teddy und Puppe weisen den Weg um Sonneberg. Mittelpunkt der Rundwanderung sind die Natur und Kultur rund um die Spielzeugstadt. Die Tour führt durch herrliche Wald- und Wiesenlandschaften, durch schattige Gründe, Panoramablicke machen den Wandertag perfekt.

    Schwierigkeit

    mittel

    Länge

    15 km

    Dauer

    ca. 5h

    Höhenmeter

    380 hm

    Bus & Bahn

    Startpunkt Haltestelle ZOB alle Linien

    Beschreibung

    Der Rundwanderweg beginnt und endet an der Touristinformation am Hauptbahnhof Sonneberg. Folgen Sie zunächst der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in nordwestlicher Richtung bis zur Bettelhecker Straße. Hier überqueren Sie am Verkehrskreisel die Straße und wandern „Am Eichberg“ hinauf bis zum unteren Eichbergweg, dem Sie dann folgen. Mit herrlichen Aussichten auf das Sonneberger und Fränkische Unterland werden Wanderer hier bereits belohnt. Mehrere Wegabschnitte geben einen Blick auf das imposanten Eisenbahnviadukt der Strecke Eisfeld-Sonneberg frei, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.

    Dem unteren Eichbergweg folgen Sie bis zum Froschteich. Ab hier wandern Sie den wildromantischen Teufelsgraben auf einem schmalen Pfad hinauf. An der schwach befahrenen Forschengereuther Straße angelangt, wenden Sie sich nach rechts und folgen ihr bis zur Kreuzung „Ziegelhütte“.

    In Sichtweite rechter Hand liegt der Schloßberg mit seiner burgartigen Bebauung. Ein Abstecher dorthin lohnt sich. Da der Schloßberg mit über 500 Metern die Stadt überragt, ergeben sich hier reizvolle Aussichten auf Sonneberg und Umland.

    Zurück an der Kreuzung „Ziegelhütte“, folgen Sie der Wegweisung und wandern hinunter in den Röthengrund, dem Sie zunächst folgen. An der nächsten Gabelung leiten Teddy und Puppe rechts hinauf auf den Philosophenweg. Dieser Weg fasziniert durch abwechslungsreiche Ausblicke, die etwa an der „steinernen Bank“ bei einer Rast genossen werden können. Im weiteren Verlauf geht es über den Stadtberg bis in die Höhen des Ortsteils Neufang (630 m). Am Buswendeplatz angekommen, biegen Sie in die Sternwartestraße ein und erreichen bald die einst höchst gelegene Sternwarte mit Astronomiemuseum auf dem Erbisbühl (637 m). Der Weg führt Sie am Outdoor Inn vorbei und weiter auf die Waldstraße in Richtung Schönberg, wo der Tiergarten mit Streichelgehege und angrenzende Gasthäuser zu einem Zwischenstopp einladen. Ab Höhe Tiergarten verläuft die Tour bis zum „Waldhaus“ parallel auf dem Naturlehrpfad. Bei einer Rast lassen sich herrliche Aussichten auf Sonneberg und bis weit ins Coburger Land genießen. In der Ferne sichtet man bei gutem Wetter auch die Veste Coburg.

    Die Wanderung führt weiter stadteinwärts. Nach einigen Metern durch die Gartenanlage „Waldhaus“, überqueren Sie die Schönbergstraße und gelangen zum Lutherhaus, einer Gaststätte in historisch originellem Ambiente. In der Kirchstraße angelangt, liegt rechter Hand in Sichtweite die evangelische Stadtkirche St. Peter. Sie biegen vorher links in die Beethovenstraße ein. Hier gelangen Sie direkt an das Deutsche Spielzeug-museum, der ältesten Spezialsammlung für Spielzeug (1901) in Deutschland. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen!

    Über den Juttaplatz und die Bahnhofsstraße kommen Sie schließlich ins Stadtzentrum und an Ihren Ausgangspunkt zurück.

    Unsere Tipps

    Stadtführung mit dem Smartphone

    Der Rundwanderweg Sonneberg führt Sie mitten hinein in die Spielzeugstadt. Nutzen Sie diesen Abschnitt doch für eine kostenlose Stadtführung mit Ihrem Smartphone. So einfach funktioniert’s: Laden Sie sich die kostenfreie Lauschtour-App im AppStore oder bei Google Play herunter und starten Sie den Download der Sonneberg-Tour.

    Sehenswürdigkeiten

    Bei dieser Wanderung passieren Sie beinahe alle wichtigen Stationen der Spielzeugstadt. Ob Deutsches Spielzeugmuseum, Martin Bären, PLÜTI, Tiergarten oder Astronomiemuseum – schauen Sie sich mal hinein!

    Erfrischung am Königsee

    Im Ortsteil Neufang können Sie am Königsee ausgiebig picknicken und die Seele baumeln lassen. Auch müde Füße finden im kühlen Wasser mit Sicherheit eine erfrischende Abkühlung. Ursprünglich ein Grauwackesteinbruch, wurde im Jahr 1895 beim Steinbrechen eine Wasserader getroffen.

    Trotz vieler Bemühungen konnte das Wasser nicht abgeleitet werden und der Steinbruch musste aufgegeben werden. Aus einem anfangs kleinen Teich entstand im Laufe der Jahre ein kleiner See, welcher von den Einwohnern zum Wäsche machen, im Winter zum Eis brechen für die Sonneberger Brauereien genutzt wurde. Ende der 1920er Jahre entwickelte sich in den Sommermonaten ein reger Badebetrieb mit Besuchern aus Sonneberg und den umliegenden Ortschaften. Bis heute ist der Königsee ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt.